Bachelor/Master

Stellungnahmen der XIII. PsyFaKo in Freiburg 2011

Wir fordern, dass die Kapazitäten im Fach Psychologie für Masterstudiengänge und Vertiefungsfächer so verteilt werden, dass sie der Nachfrage entsprechen, bzw. dass die Vertiefungen nach Interesse und nicht nach Angebot der Universität gewählt werden können.
Die größte Sorge bezieht sich dabei darauf, dass besonders im klinischen Bereich ein Mangel an Masterplätzen besteht.

Wir fordern, dass jedem Studierenden, der einen Master of Science in Psychologie an einer Universität mit klinischem Lehrstuhl macht, die Möglichkeit gegeben wird, so viele Leistungspunkte im klinischen Bereich zu erwerben, dass ihm eine Zulassung zur Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten offen steht. Dies könnte zum Beispiel in Form eines Wahlpflichtbereichs realisiert werden.
Wir sehen in diesem Fall eine besondere Indikation gegeben, weil der Berufszweig der Psychologischen Psychotherapie im Gegensatz zu anderen Berufszweigen eine bestimmte Anzahl an Leistungspunkten in bestimmten Fächern für den Master voraussetzt.

Stellungnahmen der XII. PsyFaKo in Bielefeld 2011

Wir fordern bundesweit einheitliche Bewerbungsfristen, Termine für das Versenden von Zulassungs- u. Ablehnungsbescheide sowie Immatrikulationszeitpunkte (sowohl für Bachelor als auch für Master), z.B. durch ein bundesweit zentrales Vergabeverfahren.

Wir fordern eine bundesweit einheitliche Mindestanzahl an Creditpoints, die zum Bewerbungszeitpunkt vorliegen muss. Die Anzahl muss für Bachelor- Studierende der Psychologie aller Universitäten erreichbar sein, damit keine Benachteiligungen aufgrund unterschiedlicher Studienverlaufspläne entstehen.

Wir fordern eine nachfrageorientierte Verteilung von Studienplätzen in den verschiedenen Master- Schwerpunkten. Hierfür empfehlen wir Umfragen in den Bachelorstudiengängen. Wir wünschen uns, dass damit besonders die starke Nachfrage nach Masterschwerpunkten, die zur Psychotherapeutenausbildung befähigen, berücksichtigt wird.

Stellungnahme der XI. Psyfako in Kiel 2010

Wir fordern die Berücksichtigung von Härtefällen bei der Vergabe von Masterstudienplätzen im Fach Psychologie

Wir fordern dass es bei den Zugangsvoraussetzungen im Rahmen der Masterstudienplatzvergabe keine systematische Benachteiligung aufgrund universitätsspezifischer Studienverlaufspläne gibt. Dies beinhaltet, dass alle Studierenden des Bachelorstudiengangs Psychologie die Möglichkeit haben, sich so für einen Masterstudiengang Psychologie zu bewerben, dass sie diesen ohne Unterbrechung aufnehmen können.

Wir fordern eine möglichst weitgehende Vereinheitlichung der Zulassungstermine für das Fach Psychologie aller deutscher Universitäten.

Stellungnahme der IX. PsyFaKo in Dresden 2009

Die PsyFaKo (IX. PsyFaKo in Dresden, Juni 2009) hat sich dafür ausgesprochen, dass es für alle Absolventen eines Psychologie-Bachelor-Studienganges einen Master-Platz in Psychologie gibt.


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